Mira

Tierart: Katze

Rasse: EHK

Besonderheit:

Geburtsdatum: 2006

Geschlecht: wk

Alter bei Goldimplantation: 12 Jahre

Beschwerdebild vor Goldimplantation aus Patientensicht: Teilweise Bewegungsunfähigkeit, Unsauberkeit, Fellausreißen, krummer Rücken

Erfahrungsbericht des Besitzers 2019:

Unsere Katze Mira kam vor 3 Jahren humpelnd und mit ganz schiefem Rücken nach Hause. Mehrere Tierärzte sagten, dass es vom Übergewicht käme (sie war eine aktive aber vergessene Katze) und sie wohl gesprungen sei. Das gäbe sich wieder mit der Zeit. Aber mit der Zeit wurde es schlimmer. Sie konnte ihr Fell nicht mehr pflegen, bekam Verstopfung, hatte keinen Appetit mehr und nahm trotzdem zu. „Sie ist einfach zu dick, Diät”, war wieder der Rat der Tierärzte. Es wurde trotz Diät schlimmer. Unsere Katze riss sich das Fell am Rücken und Schwanz aus, konnte ihren Urin und Kot nicht mehr halten, lag nur noch teilnahmslos im Körbchen. Dann konnte sie Weihnachten 2017 kaum noch laufen. Das heißt sie zog ihr Bein nach, war total krumm und hatte Zuckungen. Sie lag eigentlich den ganzen Tag mit starren offenen Augen im Körbchen. Sie wurde dicker …über 7,6 kg. Sie aß im Liegen nur noch Nassfutter. Die behandelnden Tierärzte sagten, „die lebt nicht mehr lange… verabschieden Sie sich. Sie müssen sie erlösen. Die Katze hat nur noch Schmerzen.“ Von der Tiernothilfe Schwalmstadt habe ich dann vor oder nach Weihnachten die Adresse von der Tierärztin Dr. med. vet. Evelyn Kusan erhalten, mit dem Tipp, sie wäre sehr gut. Meine letzte Hoffnung. Ich wollte wissen, was meine Katze hat und ob sie wirklich nicht mehr zu retten ist.

Frau Dr. med. vet. Kusan untersuchte sie sehr lange und so ruhig, beobachte sie, stellte sie auf die Beine und sah lange zu. Verdacht: Ein Unfall. Sie wurde geröntgt und bekam ein besseres Schmerzmittel. Das Schmerzmittel nahm ihr etwas die Schmerzen und ließ die Nerven abschwellen. Da es ihr mit den Schmerzmitteln deutlich besser ging, sollte sie Goldimplantate erhalten, was ich auch gleich befürwortete, denn so konnte es nicht bleiben.

Mira guckte nach der Behandlung mit Schmerzmitteln schon aufgeweckter und kotete nicht mehr ein. Sie humpelte zum Katzenklo neben ihrem Körbchen und zog ihr Bein nach, aber sie bewegte sich wenigstens.

Die Goldimplantation, wie Frau Dr. Kusan sie vorschlug, wurde durchgeführt. Am Tag nach der OP beobachtete Mira uns. Die Schmerzmittel waren abgesetzt. Sie schlief nicht mehr den ganzen Tag, war munterer und besuchte ihr Katzenklo. Das war längere Zeit erst mal auch alles. Ein paar Wochen später nahm sie ihre Fellpflege wieder auf und humpelte durch die untere Etage. Einige Zeit später wollte sie raus. Dort lag sie dann in der Sonne. Mir kamen die Tränen, als sie zum ersten Mal wieder die Treppen hoch lief und unter Aufsicht unserer anderen Katzen springen übte. Bis vor Kurzem undenkbar. Nun, mittlerweile ein Jahr nach der Behandlung, kann sie wieder richtig schnell laufen, ist noch etwas krumm im Rücken, aber klettert die Katzenleiter hoch. Sie springt wieder auf unser Sofa und unsere Stühle. Und das fällt ihr immer leichter. Sie spielt und jagt ihren eigenen Schwanz, wenn sie sich unbeobachtet fühlt.  Ansonsten liegt sie im Liegestuhl auf dem Rücken, besucht die Nachbarn und jagt Mäuse. Sie wiegt jetzt 4,5 kg ohne Diät. Und hat ein tolles Fell. Das Futter wurde ihr auch von unserer Tierärztin empfohlen. Ohne Frau Dr. Kusan wäre unsere Katze, die jetzt wieder so gut drauf ist und voll Lebensfreude, längst umsonst eingeschläfert worden…

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